Nach der Ankunft in Aguas Calientes hieß es am nächsten Morgen früh aufstehen…
Doch oben: Ernüchterung. Die Inka-Stadt lag unter einer weißen Decke. Es war neblig, der Himmel riss nicht auf. Der Postkartenblick blieb mir verwehrt, eine zweite Chance gab es auf dieser Route nicht.
Statt Sonnenschein zeigten sich die Ruinen von einer anderen Seite. Wolken zogen durch die Mauern – fast unwirklich. Hier die Bilder meines etwas anderen Machu-Picchu-Besuchs.
Der lange Weg nach oben und die ersten Nebelschwaden (06:50 - 07:59 Uhr)
Erste Blicke auf das Urubamba-Tal, zähes Warten an der Bushaltestelle und die ersten dichten Wolken, die sich über die Bergkämme schieben.
Auf dem Circuito #2 durch das graue Nichts (08:00 - 08:59 Uhr)
Der Circuito #2 führt tiefer in die Steinstrukturen des unteren Sektors. Die Sicht wird immer minimaler, die Ruinen verschwinden im grauen Schleier.
Verloren in den alten Inka-Gemäuern (9:00 - 10:59 Uhr)
Schritt für Schritt erkunde ich mit einem Guide (der leider stark nuschelt und schwer verständlich ist) die großen Wohnsektoren und Terrassen. Sie tauchen wie Geisterbauten aus den Wolken auf, ab und zu gibt es einen kurzen Blick auf die Bauten.
Abschied von der Wolkenfestung und Rückkehr ins Tal (ab 11:50 Uhr)
Der Nachmittag bricht an. Ein paar letzte, verwaschene Details, dann werden die Schatten länger, die Tempel leerer. Die Rückreise im abendlichen Zug steht an.

















































