Ein fahrerischer Traumtag von Kurow nach Methven.

Vorbei an Wasserkraftwerken, strahlend blauen Gletscherseen und dem Panorama von Aoraki/Mount Cook.

Kurow nach Methven

Der Aufbruch in Kurow führte mich am Morgen zunächst am Benmore Dam vorbei. Das Wasserkraftwerk fügt sich in die raue Hügellandschaft ein, während im Vordergrund bereits die ersten lila Blüten einen Vorgeschmack auf die Farbenpracht des Tages gaben.

Das unschlagbare Panorama von Aoraki / Mount Cook

Kurz darauf erreichte ich den State Highway 80, der entlang des Lake Pukaki direkt auf Neuseelands höchsten Berg zuführt. Was man hier zu sehen bekommt, lässt sich kaum in Worte fassen: Das Wasser des Gletschersees leuchtet in einem so intensiven Milchig-Blau, dass es fast künstlich wirkt.

Am bekannten Peter’s Lookout öffnete sich der klassische Postkartenblick auf die geschwungene Straße, den See und den schneebedeckten Gipfel des Aoraki am Horizont. Bei diesem Wetter musste ich einfach alle paar Kilometer für Fotos, Selfies und einen Blick in den Rückspiegel anhalten.

Der ikonische Blick am Lake Pukaki

Über die Hochebene nach Lake Tekapo

Nachdem ich mich an Mount Cook sattgesehen hatte, drehte ich um und steuerte die Royal Enfield über die weiten, kargen Hochebenen des Mackenzie-Beckens in Richtung des nächsten legendären Zwischenstopps: Lake Tekapo.

Direkt am steinigen Seeufer steht die berühmte Church of the Good Shepherd. Die kleine, im Jahr 1935 aus lokalen Natursteinen erbaute Kirche ist eines der meistfotografierten Motive des Landes. Passend zum Timing blühten rund um den See dichte Felder voller lila und rosa Lupinen, die sich kilometerweit vor der Bergkulisse erstreckten.

Nach diesen landschaftlichen Highlights hieß es am späten Nachmittag nur noch Kilometerfressen, bis ich schließlich müde, staubig, aber mit einem fetten Grinsen im Gesicht mein Tagesziel in Methven erreichte. Was für ein Tag im Sattel!