Der Tag begann mit Regen und Kälte in Balclutha, aber am Nachmittag rissen die Wolken auf.
Ein Stopp im Black Forest Cafe, dann auf zum Danseys Pass. Die Schotterpiste war nach dem Regen noch feucht und stellenweise rutschig, aber dafür boten sich weite Blicke über die Hügel. Gelber Ginster am Straßenrand, und in der Ferne schneebedeckte Gipfel – ein Kontrast, wie man ihn nur in Neuseeland bekommt.
Die Elephant Rocks bei Duntroon sind genau das, wonach sie klingen: riesige Kalksteinfelsen, die wie eine versteinerte Elefantenherde auf einer Schafweide stehen. Eine geologische Kuriosität, entstanden über Jahrmillionen durch Erosion – und gleichzeitig ein beliebter Drehort, unter anderem für die Narnia-Filme.

Ein paar Kilometer weiter liegt Anatini, ein Felsentor mit einem auffälligen Wabenmuster. Hier wurde „Aslan’s Camp" für die Narnia-Verfilmung gedreht, ein originales Film-Hinweisschild erinnert noch daran. Die Felsbrücke überspannt eine kleine Schlucht, und wenn man allein dort steht, versteht man sofort, warum die Location-Scouts diesen Ort ausgewählt haben.
Am Abend erreichte ich Kurow und checkte in der Rosebank Lodge ein. Ein Abendessen zu finden gestaltete sich an diesem Abend schwierig – das ist der Nachteil der kleinen Orte abseits der Touristenrouten. Am Ende wurde es trotzdem etwas.





















