Der Wetterbericht fürs Fiordland kündigte Starkregen an.



Vor dem Homer Tunnel dann der erste tierische Kontakt des Tages: Keas belagerten den Bus. Die großen, olivgrünen Papageien sind dafür bekannt, dass sie alles auseinandernehmen, was nicht niet- und nagelfest ist – und sie haben vor nichts und niemandem Angst.

Auf der anderen Seite des Tunnels riss der Himmel auf, und die Sonne kam durch – und mit ihr eine regelrechte Wasserfall-Explosion. Von jeder Felswand stürzten Kaskaden herab, gespeist vom Regen der letzten Tage.
Am Anleger bestiegen wir das Schiff, das uns durch den Fjord fuhr – und zwar direkt unter die Wasserfälle hindurch. Wer an Deck stand, wurde klatschnass, aber der Regenbogen in der Gischt machte das mehr als wett.

Das Schiff fuhr bis Dale Point, wo sich der Fjord zur Tasmanischen See öffnet. Auf den Felsen draußen lagen Seebären beim Sonnenbaden, und der Blick zurück in den Fjord, eingerahmt von schneebedeckten Gipfeln, war genau das Postkartenmotiv, das man von Milford Sound erwartet.
Vorbei an den Stirling Falls, dann der Rückweg. Auf der Busfahrt zurück floss Schmelzwasser in breiten, tosenden Bächen über die Eisfelder am Straßenrand.














































