Ein Tagesausflug von Martinborough aus zu den Pūtangirua Pinnacles, dem Drehort der „Paths of the Dead".


Am Eingang warnt eine Tafel vor Sturzfluten – bei Regen wird aus dem ausgetrockneten Flussbett schnell ein reißender Strom. Der Weg führt durch Regenwald mit Silberfarnen und über Holztreppen, und bei der Schwüle wurde es schnell schweißtreibend. Der eigentliche Track durchs Flussbett war wegen Steinschlags gesperrt, also nahm ich den Umweg über den Ridge Track. Vom Lookout oben: der erste Blick auf die Erdpfeiler, die wie eine versteinerte Armee aus dem Tal ragen.
Von den Pinnacles aus weiter zur Schotterstraße, die direkt am Pazifik entlangführt. Das Cape Palliser Lighthouse liegt am südlichsten Punkt der Nordinsel, und für den Turmaufstieg muss man eine fiese, steile Treppe überwinden. Bei der Hitze habe ich dankend verzichtet.
Dafür wurde ich an den Klippen unterhalb des Leuchtturms mehr als entschädigt. Eine ganze Kolonie neuseeländischer Pelzrobben hat sich dort eingerichtet, und besonders die vielen Jungtiere zwischen den Felsen waren ein Anblick. Sie liegen einfach in der Brandung, lassen sich von den Wellen umspülen und sehen dabei vollkommen entspannt aus.

Auf dem Rückweg gab es eine späte Mittagspause an der Küste. Fisch. Nach so einem Tag schmeckt er besonders gut.
























