Der dritte und letzte Tag in Melaka brachte das große Finale.
Bevor es morgen mit dem Bus zurück nach Kuala Lumpur geht, habe ich mir die maritime Vergangenheit und die militärische Geschichte der Stadt angeschaut.
Das Maritime Museum ist in einem Nachbau der Flor de la Mar untergebracht, einer portugiesischen Galeone, die 1511 vor Melaka sank. Der hölzerne Riese am Flussufer ist schon von weitem zu sehen, und allein das Betreten des Schiffsnachbaus ist beeindruckend. Im Inneren wird die Ära lebendig, in der Melaka das wichtigste Handelszentrum Südostasiens war: Modelle von Segelschiffen – von portugiesischen Karavellen bis zu voll getakelten Kriegsschiffen –, alte Seekarten, eine geschnitzte Galionsfigur, ein schweres Bordtelefon und ein analoges Pegelmessgerät zeichnen das Bild einer längst vergangenen Zeit.

Direkt gegenüber liegt das Museum der königlich malaysischen Marine. In einem abgedunkelten Raum leuchtet eine alte Radar- und Sonarkonsole in fahlem Blau, und in der Haupthalle steht eine ausrangierte Radaranlage mit kompletter Operator-Kabine. Das Abschluss-Selfie machte ich vor einem ausgedienten Militärhubschrauber der Marine – ein imposanter Schlusspunkt für Melaka.

Melaka: Mission erfüllt. Morgen geht es mit dem Bus zurück nach KL.






