Der zweite Tag in Melaka startete mit einem goldenen Sonnenaufgang über der Skyline.

Direkt von meinem Balkon aus – besser kann ein Morgen nicht beginnen. Heute stand die Erkundung der unzähligen Murals und der historischen Festungsanlagen auf dem Programm.

Melaka Stadttour

Am Flusslauf bei Tageslicht zeigt sich, dass die bunten Häuserzeilen selbst ein Kunstwerk sind, mit ihren Spiegelungen im Wasser und den teils riesigen Wandgemälden. Besonders das dreidimensionale Katzen-Mural mit dem gelben Auto vor einer täuschend echt gemalten Häuserfassade ist beeindruckend – man muss zweimal hinschauen, um zu erkennen, was echt ist und was nicht.

Abseits des Flusses führt eine Gasse mit modernen, geometrischen Mustern durch die Altstadt. Ein starker Kontrast zu den alten Gebäuden wie dem Heeren House, das noch aus der Kolonialzeit stammt.

Melaka war über Jahrhunderte strategisch wichtig, und die Festungswälle mit ihren alten Kanonen zeugen noch heute davon. Das Highlight der kolonialen Überreste ist die Porta de Santiago, das letzte erhaltene Tor der portugiesischen Festung A Famosa aus dem 16. Jahrhundert. Auf dem Rückweg kam ich noch am prunkvollen weißen Tor des Chee Mansions vorbei. Die Hitze war extrem an diesem Tag, aber Melaka gibt einem genug Gründe, das auszuhalten.

Das weiße Tor des Chee Mansions