Tag drei in Penang, und um der drückenden Hitze zu entkommen, ging es hinauf auf den Penang Hill.

Ausflug auf den Penang Hill

Die historische Standseilbahn war steil, und ich stand direkt hinter dem Cockpit, wo man durch die Frontscheibe die Schienen sehen kann, die sich durch den dichten Dschungel nach oben ziehen. Eine Fahrt, bei der man den Winkel der Steigung in den Beinen spürt.

Ausblick aus der steilen Standseilbahn

Oben angekommen empfing mich eine kühle Brise und ein weiter Blick über George Town. In der Ferne war die Penang-Brücke zu erkennen, die die Insel mit dem Festland verbindet.

Auf dem Gipfel liegen zwei Sakralbauten nur wenige Gehminuten auseinander: der farbenprächtige Hindu-Tempel Sri Aruloli Thirumurugan und die Moschee Masjid Bukit Bendera mit ihren goldenen Kuppeln. Malaysia in einer Nussschale.

Das eigentliche Ziel war The Habitat, ein Naturschutzgebiet auf dem höchsten Punkt des Berges. Ein moosgrüner Pfad führt durch einen 130 Millionen Jahre alten Regenwald, vorbei an wilden Ingwerblüten und dem Bienenkorb-Ingwer mit seinen leuchtend gelben Blütenständen. Der Canopy Walk hängt zwischen den Baumkronen, und vom Curtis Crest Tree Top Walk, einer runden Aussichtsplattform über den Wipfeln, sieht man die gesamte Insel.

Moosbewachsener Wanderweg im Dschungel
Schwebender Canopy Walk durch die Wipfel

In den Bäumen entdeckte ich eine Gruppe Brillenlanguren – die tiefgrauen Affen mit den markanten weißen Augenringen saßen entspannt in den Ästen, manche kletterten an einem Strommast und balancierten auf einer Straßenlampe, als ob das völlig normal wäre.

Zurück in George Town gab es ein japanisches Abendessen – Yakitori, Sashimi, Tamagoyaki und gebratener Reis. Nach einem Tag im Dschungel genau das Richtige.

Japanisches Abendessen als Tagesbelohnung