Mein zweiter Tag in Penang: Der Jetlag ist fast überwunden und ich bin hungrig auf mehr.
Heute stand eine ausgiebige Walking-Tour durch das faszinierende George Town auf dem Programm.
Der erste Stopp war ein Straßenstand, an dem Nasi-Lemak-Portionen in Windeseile in Bananenblätter gewickelt werden – kleine Pyramiden, die man auspackt und in denen duftender Kokosreis, Ei und scharfes Sambal zum Vorschein kommen. Ein Frühstück, das den Tag verspricht.
Weiter vorbei an den kolonialen Prachtbauten der Stadt: dem Victoria Memorial Clock Tower, dem Parlamentsgebäude und der Chinese Chamber of Commerce von 1928, deren Fassade von einer Zeit erzählt, als George Town eine der wichtigsten Handelsstädte der Region war.



George Town ist bekannt für seine Street Art, und die Mischung aus historischen Draht-Karikaturen und modernen Wandgemälden zieht sich durch die gesamte Altstadt. Das berühmte Fahrrad-Wandbild habe ich natürlich auch gefunden – es ist eines dieser Motive, die man von jedem Malaysia-Reiseführer kennt.
Was George Town so besonders macht, ist der unglaubliche Schmelztiegel der Religionen auf engstem Raum. Innerhalb weniger Straßen findet man einen taoistischen Opferaltar, das prunkvolle Clanhaus Khoo Kongsi mit seinem goldenen Altarraum voller filigraner Holzschnitzereien, eine Ganesha-Statue unter einem bunten Schirm und die weiße Masjid Kapitan Keling. Ein intensiver Tag voller Kontraste.










