Neues Land, neues Solo-Abenteuer!
Nach einem langen Flug und geplagt von ordentlich Jetlag bin ich in Penang gelandet. Die Luft ist extrem heiß und drückend, aber George Town zieht mich sofort in seinen Bann.
Erster Kulturschock in den Gassen
Obwohl die Müdigkeit tief in den Knochen sitzt, hält mich nichts im Zimmer. Ich will die Stadt auf eigene Faust entdecken. Mein erster Vorgeschmack auf die neue Sprache: Ein leuchtend rotes Stoppschild mit der Aufschrift „BERHENTI“.
Gleich um die Ecke lande ich im belebten Innenhof eines traditionellen chinesischen Tempels. Der Duft von brennenden Räucherstäbchen liegt in der Luft, während sich das kunstvolle, rote Ziegeldach mit seinen Drachenfiguren gegen den blauen Himmel abhebt.
Koloniales Flair und Street Art
Weiter geht es vorbei an der beeindruckenden, rot-weißen Central Fire Station aus dem Jahr 1908. Die Kolonialarchitektur ist ein guter Kontrast zu den unzähligen Motorrollern, die sich hupend durch den dichten Linksverkehr drängen.
In der berühmten Love Lane jage ich die Street Art. Man findet hier wirklich an jeder Ecke kreative Überraschungen – von humorvollen Draht-Karikaturen über bunte Schablonen-Graffitis bis hin zu ausdrucksstarken Postern.

Kulinarischer Pflichtauftakt
Gegen den Jetlag hilft am besten gutes Essen. Als ersten Snack gönne ich mir eine Auswahl exotischer, erntefrischer Früchte wie die haarigen Rambutans und ein traditionelles Nyonya Kuih – ein kleiner, farbenfroher Klebreis-Kuchen mit süßer Pandan-Auflage.
Den Abschluss macht das Nationalgericht Nasi Lemak: Serviert auf einem Bananenblatt mit duftendem Kokosreis, scharfem Sambal, Ei, Nüssen und einer guten Currysauce. Genau der richtige Kraftspender für mein eigenes Abenteuer. Jetzt geht es aber erst mal ins Bett zum Ausschlafen!









