Endlose Teeterrassen, einzigartige modifizierte Land Rover und ein Nebelwald auf 2.000 Metern Höhe.
Da die Highlights ohne fahrbaren Untersatz schwer zu erreichen sind, ging es heute auf eine organisierte Tagestour.
Eigentlich hätte ich für die weit verstreuten Ziele lieber mein eigenes Bike gehabt, aber für eine Tagestour war der organisierte Ausflug die pragmatischere Wahl. Die Cameron Highlands sind voll von alten, oft liebevoll modifizierten Land Rover Defenders, und so viele davon auf einmal sieht man selten. Die Abholung erfolgte in einem restaurierten, knallblauen Defender, und das war erst der Anfang. Die meisten Fahrzeuge hier haben Überrollkäfige, Schnorchel, Seilwinden, Dachzelte und grobe Reifen – alles, was man für die Berge braucht.
Zahlreiche Range Rover und Land Rover reihten sich am Straßenrand, alle ähnlich ausgestattet, innen oft rustikal und manche mit kreativer Beleuchtung. Ein seltener Range Rover Classic war auch darunter. Die Parade schien endlos, jedes Fahrzeug ein Unikat.

Die Teeplantagen erstrecken sich soweit das Auge reicht – gestutzte Teesträucher in grünen Wellen über die sanften Hügel. Man kann zwischen die Sträucher gehen und die frischen Blätter aus der Nähe betrachten, und in der Fabrik sieht man die Verarbeitungsstufen, vom ganzen Blatt bis zum feinen Staub.

Weiter hinauf auf 2.000 Meter zum Mossy Forest, einem dichten, uralten Nebelwald. Holzstege und Treppen führen durch die feuchte Luft, und alles ist von Moos, Flechten und Farnen überzogen. Vom Aussichtspunkt am Gipfel hat man einen weiten Blick über die bewaldeten Bergkämme der Highlands. Ein erfrischender Ausflug nach den heißen Tagen in Penang.

















