Hard-Rock-T-Shirt, Game-of-Thrones-Perspektive und eine Auffahrt, die schwindelfrei machen sollte.
Zwei Tage an der kroatischen Küste mit der F900 GS. Das Apartman Dado in Podgora war eine solide Basis für zwei Nächte. Die Vermieterin empfing mich freundlich, der weite Blick aufs Meer vom Balkon war in der Nebensaison erstaunlich günstig zu haben. Noch schnell zum Supermarkt fürs Frühstück – dank Euro musste ich wenigstens kein Geld wechseln.
Am ersten Tag ging es nach Dubrovnik, und ich hatte drei Gründe für die lange Fahrt: ein Hard-Rock-Café-T-Shirt, die Fahrt über die neue Pelješac-Brücke und der Aussichtspunkt für die klassische Game-of-Thrones-Perspektive auf die Altstadt. Die Innenstadt selbst war komplett überlaufen – mindestens so schlimm wie die Getreidegasse in Salzburg, nur mit mehr Kreuzfahrttouristen. Die Fahrt zum Aussichtspunkt nahe der Seilbahnstation war offroad und voll mit kleinen Touristenbussen, aber mit dem Bike kommt man überall durch. Gefühlt war ich der einzige Individualtourist weit und breit.
Am nächsten Tag eine Runde durchs Hinterland. Zahlreiche Sperrungen wegen Felsrutschen, aber man kann es ja trotzdem probieren – und meistens klappt es dann auch. Zum Abschluss fuhr ich zum Skywalk Biokovo hinauf. Die Auffahrt war schwindelerregend eng, mit viel verbrannter Erde und endlosen Serpentinen. Der Eintritt hat sich ausgezahlt, aber schwindelfrei sollte man dafür schon sein und Serpentinen fahren können.























