Schlechtes Wetter in Österreich.
Der ursprüngliche Plan, in Ferlach zu übernachten, war damit hinfällig, noch bevor der erste Reifen die Garage verlassen hatte. Nach dem Homeoffice schnell aufs Bike, über Graz Richtung Süden, ein Hotel kurz nach der slowenischen Grenze – Planänderung vor dem ersten Meter. Der Wetterbericht hatte nicht gelogen. Statt eines gemütlichen Starts in Kärnten hieß es: direkt nach dem Homeoffice los, über Graz an die Grenze, Hotel kurz danach. Am nächsten Morgen nahm ich dann den Umweg zur Željava Air Base an der kroatisch-bosnischen Grenze.
Der Weg zur Air Base ist Teil des TET, mit schönen kurvigen Straßen und kaum Verkehr. Die Base selbst kennt man aus unzähligen Videos – ein bekannter Lost Place der jüngeren Geschichte. Aber wie groß das Gelände tatsächlich ist, überrascht dann doch. Eine unterirdische Flugzeugbasis der jugoslawischen Armee, mit Kilometern an Rollwegen, leeren Hangars und verfallenen Gebäuden. Highlight: der ausrangierte Flieger direkt vor dem Eingang, komplett mit Aufklebern zugepflastert, wie ein Denkmal für eine verschwundene Ära.
Danach ging es weiter nach Podgora an der kroatischen Küste, wo die eigentliche Reise begann.



















