Mit dem Hochgeschwindigkeitszug D1927 von Xi’an nach Chengdu.

Ein Tunnel nach dem anderen, unglaublich, was die hier durch die Berge gebaut haben. Da wurde wirklich keine Kosten und Mühen gescheut.

Chengdu

Die Fahrt selbst ist ruhig, fast lautlos, man vergisst völlig, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Der Bahnhof in Chengdu gleicht eher einem Flughafen als einem Bahnhof, und überall braucht man den Reisepass – ohne Ausweis geht in China gar nichts.

Die U-Bahn in Chengdu ist beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, wie neu das gesamte Netz ist. Kameras hängen überall, aber ob die jemals jemand anschaut, ist eine andere Frage. In der U-Bahn habe ich übrigens zum ersten Mal lebendige Fische in einem Plastiksackerl gesehen – war vermutlich das Mittagessen von jemandem. Apropos: Ich war mit ziemlicher Sicherheit der einzige Westler im ganzen Zug.

Am nächsten Tag schaue ich mir die Pandas an und danach den großen Buddha am Fluss. Abends eine Streetfood-Tour durch die Gassen von Chengdu, und diesmal wird es ernst: Sichuan-Pfeffer ist eine völlig eigene Erfahrung, mehr betäubend als scharf, schwer zu beschreiben. Man muss es einfach selbst probiert haben.