Vom kleineren Flughafen in Shanghai geht es per Flugzeug weiter nach Xi’an.

Mit der U-Bahn fahre ich zum Hotel in der Altstadt – ein Gebäude im alten chinesischen Stil, direkt beim Glockenturm gelegen. Die Lage könnte besser nicht sein.

Xi'an

Am nächsten Tag die Terrakotta-Armee. So viele Touristen habe ich schon lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen. Wie Vieh wird man durch die Hallen getrieben, in einer Menschenschlange von einer Grube zur nächsten. Nicht unbedingt meine Art zu reisen, aber das gehört wohl dazu, wenn man eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Chinas besucht. Die Figuren selbst sind beeindruckend, keine Frage. Der Rummel drumherum nimmt dem Ganzen allerdings die Wirkung.

Ein paar Tempel abseits der Hauptroute sind deutlich weniger überlaufen und fast schon eine Erholung nach dem Terrakotta-Ansturm. Abends eine Streetfood-Tour durch das muslimische Viertel. Frische Nudeln, handgezogen, dampfend heiß aus der Küche – das entschädigt für den touristischen Vormittag. Das Essen hier hat mit dem, was wir daheim als chinesisch kennen, ohnehin wenig zu tun. Vor allem die Nudeln vermisse ich jetzt schon.