Im Oktober ging es zurück nach China.
Zuerst Shanghai – Maglev, Skyline, ein Hotel mitten im Zentrum. Ausländische Touristen waren kaum unterwegs, aber die chinesischen reichten auch. Dann Xi’an: Die Terrakotta-Armee war beeindruckend, allerdings mit Menschenmassen, wie man sie selten sah. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug ging es weiter nach Chengdu. Tunnel an Tunnel, die Fahrt so ruhig, dass man zwischendurch vergaß, wie schnell man unterwegs war. Pandas, Buddha, Streetfood – jede Stadt mit komplett eigenem Flair.
Zum Abschluss Lijiang in Yunnan. Die Stadt lag auf 2.400 Metern, was mir erst beim Aussteigen auffiel – die dünne Luft schlug einem sofort entgegen. Die Altstadt hätte aus einem Film sein können, wäre da nicht jeder zweite Laden ein Souvenirshop gewesen. Am nächsten Tag fuhr ich mit der Seilbahn am Yulong Snow Mountain auf über 4.500 Meter. Nur zweimal war ich bisher höher gewesen, einmal in Indien und einmal in Kolumbien. Immerhin gab es hier Sauerstoff aus der Dose.